Klinisch- psychologische Diagnostik
Störungen des autistischen Spektrums stellen sehr komplexe Phänomene dar, welche eine umfassende Diagnostik notwendig machen. Dazu werden Informationen von den Eltern/ Bezugspersonen, den Betroffenen selbst und eventuell von weiteren Personen (wie etwa LehrerInnen, Kindergärtnerin etc.) benötigt.
Zu Beginn des Diagnosevorgangs erfolgt eine Fremdanamnese und Exploration der Eltern und Bezugspersonen. Hier werden die Entwicklungsgeschichte, die aktuelle Autismussymptomatik und etwaige komorbide psychiatrische Symptome detailliert erfasst. Zu diesem Zweck werden optional ein diagnostisches Interview (ADI-R, Autismus Diagnostisches Interview- Revision) und weitere standardisierte schriftliche und mündliche Befragungen durchgeführt.
Im nächsten Schritt wird das Verhalten des Kindes/Jugendlichen mit der Diagnostischen Beobachtungsskala für Autistische Störungen (ADOS) beobachtet. So kann das autismustypischen Verhalten eingeschätzt werden.
In einer testpsychologischen Untersuchung werden Entwicklungs- bzw. Intelligenzgrad diagnostiziert und falls es notwendig ist noch zusätzliche Verfahren hinzugezogen.
Am Ende des Diagnosevorgangs findet ein Abschlussgespräch statt. Dabei erhalten die Eltern einen klinisch- psychologischen Befund, in welchem die Untersuchungsergebnisse und Empfehlungen dargestellt sind.
Für den Diagnoseprozess werden je nach Alter und Vorbefunde der vorstelligen Personen 3 bis 4 Termine mit einer Dauer von ca. 1,5 bis 2 Stunden benötigt.
Diagnostikteam:

Maga. Sabine Radosztics-Kirnbauer
Klinische- und Gesundheitspsychologin
mobil: 0676/76 60 457

Maga. Doris Jandrasits
Klinische- und Gesundheitspsychologin
mobil: 0650/978 18 02