Therapie:
Die Therapie ist ein gemeinsames Miteinander von Eltern, Kind und Therapeut. Die Eltern werden soweit es möglich ist in die Therapien eingebunden. Sie sollen dabei sein und werden zum Teil auch zu Co-Therapeuten ausgebildet. Das heißt, sie lernen mit den Kindern effizient zu spielen und zu arbeiten. Gemeinsam wird ein Therapieprogramm entwickelt, das auch zu Hause mit dem Kind durchgeführt werden soll.
Einzel/Gruppentherapie
Neben der einzeltherapeutischen Förderung, in der vor allem die kognitive Entwicklung des Kindes im Vordergrund steht, werden in der Therapie auch soziale Fertigkeiten trainiert. Dafür wurde eine „soziale Gruppe“ eingeführt. Hier können die autistischen Kinder in einem sicheren und übersichtlich, sozialem Umfeld Kontakte zu Gleichaltrigen knüpfen bzw. eine Gruppenidentität erzeugen.
Es ist auch eine Rhythmikgruppe in Planung.
Beratung für Angehörige
Da die problematischen Verhaltensweisen autistischer Kinder oft dazu führen, dass das familiäre Umfeld völlig überlastet ist, ist das Therapeutenteam auch Ansprechpartner für die Angehörigen. Sie helfen ihnen bei der Bewältigung von Alltagssituationen, unterstützen und beraten sie.
Die Therapeuten arbeiten flächendeckend im gesamten Burgenland.
Dauer
Die Therapien finden üblicherweise einmal pro Woche bzw. vierzehntägig statt. Bei Bedarf werden die Therapien auch in Form von Hausbesuchen durchgeführt.
Das Therapeuten-Team

Katrin Danzinger
Kindergarten- und Hortpädagogin, Specialtrainerin für Autismus i.A./u.S.
mobil: 0664/14 32 004

Maga. Verena Dinhof
Klinische und Gesundheitspsychologin, Specialtrainerin für Autismus
mobil: 0660/40 80 375

Maga. Doris Jandrasits
Klinische und Gesundheitspsychologin, Specialtrainerin für Autismus i.A./u.S.
mobil: 0650/978 18 02

Andrea Lercher
Psychotherapeutin, Diplom-Pädagogin, Specialtrainerin für Autismus
mobil: 0699/81 37 47 11
Email: andrea@lercher.info
andrea.lercher.info

Beate Schwab
Kindergartenpädagogin mit Zusatz Früherziehung
Special Trainerin für Autismus i.A.
mobil: 0680/2076430

Maga. Nicole Bogner-Strobl
Sonder- und Heilpädagogin, Specialtrainerin für Autismus
mobil: 0664/95 22 740
Das Therapiekonzept:
Grundlage der therapeutischen Förderung sind die Involvierungstherapie und multifunktionelle Fördertherapie nach Muchitsch.
Involvierungstherapie
Bei der Involvierungstherapie handelt es sich um einen verhaltenstherapeutischen Ansatz, der zu Beginn den Charakter einer Spieltherapie hat. Der Therapeut nutzt die stereotypen Spiele und Tätigkeiten, um mit den Kindern Kontakt aufzunehmen und eine Beziehung zu diesen aufzubauen. Er richtet sich nach dem autistischen Kind und macht mit in seiner Welt. Die stereotypen Tätigkeiten werden zum Ausgangspunkt und Verstärker für eine Verhaltensänderung. Die Spiele werden schrittweise modifiziert, indem sinnvolle Handlungsabläufe vor- und eingeschaltet werden.
Multifunktionelle Fördertherapie
Bei der multifunktionellen Fördertherapie geht es darum, verschiedene Fähigkeiten, die bei den autistischen Kindern nicht bzw. nicht ausreichend vorhanden sind aufzubauen bzw. zu fördern. Es gibt spezielle Übungsprogramme zum Erlernen des Rechnens, Schreibens und Lesens und Aufbauprogramme in Deutsch und Mathematik.